Archiv der Kategorie: Elektrisch

E-Learning, Moodle, hausinterner Server und alle anderen technischen Kleinigkeiten im Haus …

Mausetot

„… aber wenn man die Maus über die graue Fläche hält, dann sieht man doch, dass die sich verändert! Da musst Du dann klicken, dann klappt das auf.“

„Nö. Bei meiner Maus, da verändert sich nichts.“

PS: Liegt eindeutig an der Maus. Das ist nämlich keine Maus, sondern eine Spitzmaus. Spitzmäuse sind Insektenfresser und keine Mäuse. Probier’s mal mit ’ner Wühlmaus.

PPS: Für diesen Beitrag wurden keine Mäuse oder Spitzmäuse verwendet, die nicht Dank Hauskatze, Logitech und Synaptics weit im Vorfeld richtig konfiguriert worden wären.

Moodle App

Lange Zeit war die Moodle App IMHO nicht wirklich zu gebrauchen und auch heute wundere ich mich bei deren Start über die Zeit, die sie braucht. Aber immerhin: jetzt läuft sie wesentlich runder und ich setze sie an allen Ecken und Enden im Schulnetz ein.

Inzwischen: Empfehlung! Hier gibt es sie auch als APK.

Die App macht den Alltag leichter – vor allem auch dann, wenn man im Unterricht z.B. eine Schülerarbeit fotografiert und dann im Moodle für alle ablegen will. Das geht so echt flotter. Noch schneller ist nur nextCloud, dafür dann aber nicht so sortiert und bei Weitem nicht so didaktisch integrierbar.

Alle Bilder von meinem Nexus4. Das ist halt noch ein Handy und kein Phablet. Deswegen sind die BIldchen eher klein. Ein im übrigen schönes Gerät; klein und handlich, ausreichend schnell und Dank LineageOS und FDroid aktuell. Nur die Kamera am Neuxs4 taugt nicht viel. Die braucht viel Licht, um erträgliche Bildchen zu machen.

Verrohung

Hm?? Den gesamten Bugreport in die Betreffzeile einzutragen ist nicht gerade guter Stil. Bei einer E-Mail wäre das IMHO Missbrauch. In einem Forum wäre das nah dran am Schreien. Läse ich so eine Mail zur Unzeit, wäre ich „pissed“ … und würde die Reparatur ziemlich weit an’s Ende meiner Pipeline stellen.

Was helfen könnte: im Thunderbird auf puren plain text umschalten. Dann knallt einem so eine Nachricht nicht gar so derb in’s Gesicht.

Karlchen III

Karlchen ist wieder da. Ich hab es doch nicht ausgehalten, ein im Grunde gutes Projekt wie die Vertretungsplan-App daran versterben zu lassen, dass sich keiner für die Betreuung des Servers dazu findet. Und gelernt habe ich auch wieder:

  • Für die meisten LuL (und sicherlich auch SuS) ist Technik von Magie, Weihnachten und Wunschkonzert nicht zu unterscheiden. Da schienen einige Punkte nicht so ganz klar zu sein:
    • Dass man sich nicht groß über serverbasierte Software unterhalten muss, wenn man keinen hat, der die Software pflegt
    • Dass man sich nicht über serverbasierte Software unterhalten muss, wenn man keinen hat, der den Server pflegt
    • Dass man SuS bei der Arbeit auf einem Server begleiten muss und dass man zur Begleitung selbst ein wenig von der Materie verstehen muss
    • Dass das alles Zeit kostet und sich nicht darin erschöpft, in Sitzungen das Wort zu führen, ohne das Projekt tatsächlich / konkret inhaltlich zu verstehen und zu betreuen
    • Dass Datenschutz nicht dadurch verwirklicht wird, indem man das Wort „Datenschutz“ verwendet (illokutionär)

Naja. Ist wohl so und lässt sich nicht so schnell ändern.

Technisch gab es bezüglich Karlchen ebenfalls Lernfutter:

  • VBox auf LXDE durch VNC via SSH auf KDE zu tunneln führt dazu, dass die Zeichen ()[] sowie | nicht an die VM durchgereicht werden. Ubuntu 18.04 nutzt netplan. Was für ein Mist, dass man keine komplexere netplan Konfiguration hinbekommt, ohne die oben genannten Zeichen.
  • Noch dümmer wird das dadurch, dass im Setup mit der Alternate CD für Ubuntu Server die Auswahl „Manuelle Netzwerkkonfiguration“ nicht dazu führt, dass der Installer die Netzwerkangaben einsammelt (das war früher so). Der Prozess läuft durch, es folgt ein Reboot – und wer nicht vor der Kiste hockt ist dann verloren, weil das Netz unkonfiguriert verbleibt. Kommt man doch noch remote auf die Loginshell, dann kann man kein ifupdown nachinstallieren, das einem die Netzwerkkonfiguration auch ohne ()[] | ermöglichen würde.
  • Alles – auch die DNS Konfiguration – ist irgendwie mit sytemd verdongelt. Mal nen unbound nachziehen und in der /etc/resolv.conf den Nameserver setzen war unter Ubuntu schon länger nicht mehr ganz so einfach – unter 18.04 aber noch einmal eine Schippe komplexer geworden.

Ich bin langsam reif für Devuan.

18.04.1 No 1: Karlo

Karlo war der erste Server, den ich von 16.04.5 auf 18.04.1 gelupft hatte und er macht sich im Prinzip ganz ordentlich damit. Nur das inzwischen dort liegende Redmine (Ruby und Apache Passenger) zusammen mit Dudle (auch Ruby) und Etherpad (NodeJS) werfen beim Start der Maschine ein wenig mit Problemen. Es braucht seine Zeit, bis die Last soweit fällt, dass Karlo bedienbar wird. Ist er mal soweit, dann läuft es aber … zumindest soweit ich das hier sehen kann.

Gerade ist der Server „Code“ als zweiter Server in der Mache und wird ebenfalls auf 18.04.1 gelupft. Mal sehen, was Collabora Code mit Docker zu 18.04.1 sagt.

Netzplan

Nachdem nun die von mir betreuten Dienste von Karlchen runter sind, bin ich mal gespannt, wer diese Kiste übernimmt. Ich will Karlchen nur am Bein haben, wenn es dort dann auch so zugeht, wie ich mir das vorstelle – und das ist, wie am aktuellen Zustand der Maschine zu sehen ist, nicht das, was dort gebräuchlich ist.

Ich würde das Ding, so wie es sich gerade zeigt, schlicht wegwerfen und mit 18.04.1 LTS neu anfangen. Vor allem aber würde ich darauf bestehen, dass Datenschutz nicht nur Blabla für Sitzungen mit Ahnungslosen ist, sondern dass die dort werkelneden SuS lernen, welche Anforderungen (DSGVO, LDSG, BDSG, Absprachen mit SL und PR etc. pp) auf Seiten der Dokumentation und der institutionellen Einbindung dazu gehören.

Grabbelkischd

Im Sommer kommt „Mr Elektrisch“ in die Schule und mistet alle Geräte aus, die aus feuerpolizeilicher Sicht kritisch sind. Diese befinden sich aktuell im Aufenthaltsraum. Dazu gehören wilde Kaffeemaschinen, freilaufende Steckerleisten, beleuchtete Kindergloben, Ventilatoren, Wasserkocher und Leselampen. Aber vor allem auch: Gerätschaften aus der Physiksammlung!

Nachdem Janis und ich heute unserer Kneipe erfolgreich einen Tritt verpassen konnten, kamen wir an dem Stapel mit „Elektroschrott“ nicht vorbei. Zu viele Geräte können noch bespielt, zerlegt oder sonst sinnvoll in Bastelprojekten genutzt werden. Die Anfrage an die Physiker läuft.

Und die Kneipe läuft auch wieder:

Der Verdacht „Kernel knall auf AST“ war wohl der richtige. Mit einer dedizierten Grafikkarte flutscht sie wieder und sollte durchhalten, bis der Umzug der VMs auf ihren neuen Host am Ende der Ferien dann stattfindet.

Kneipe

Unsere „Kneipe“ zickt mit dem neuen 14.04er 3.13.0-155.205 Kernel rum. Jedes zweite mal wirft sie beim Booten schon eine Kernelpanic und wenn sie doch mal hochkommt, dann knallt Xorg (vermutlich ist es xorg) vor die Wand, die Kneipe friert ein und außer hart ausschalten hilft nix mehr.

Es könnte sich um ein Problem mit dem AST Treiber der Graka und dem Kernel handeln … oder um die RAM Chips, die faulig sind. Das Netz / Google geben da verschiedene Wege her, von denen mir keiner richtig gefällt. An fauliges RAM glaub ich nicht so wirklich, denn nach 6 Stunden memtest war noch kein Fehler zu sehen und außerdem läuft sie mit dem 3.13.0-153er Kernel ja stabil. Also wohl eher AST.

Ich seh da grad die folgenden Optionen

  1. Ich werf die GUI (aktuell ist da ein LXDE drauf) komplett runter und schau mal, ob sie ohne GUI stabil mit dem frischeren Kernel läuft. Wenn ja, dann kann man von dort evtl. auf 16.04 migrieren. Oder es bleiben lassen. Was auch immer.
  2. Ich upgrade mit GUI und 3.13.0-153er Kernel aus gebootet von 14.04 auf 16.04 und schau mal, wie der Kneipe die 4er Kernel in 16.04 gefallen. Wenn das allerdings schief geht, bleibt nur noch 3.
  3. Ich werf die Kneipe komplett weg und zieh auf den Dell um, der noch in meinem Keller liegt und den Job der Kneipe locker übernehmen könnte. Den mach ich gleich als 18.04. Mehr als VLAN und Bonding und VBox muss da nicht hin. Müsste also in übersichtlicher Zeit zu machen sein – vor allem aber, muss ich dazu nicht im Serverraum in der Schule hocken.
  4. Ich lass die Kneipe mit dem 3.13.0-153er laufen, bis Michael mehr RAM herschafft und wir die paar VMs komplett umziehen können. Die 3 VMs auf Kneipe brauchen zusammen rund 10GB. Also könnte man die VMWare-Kiste gleich auf 48GB aufstocken, zwei zusätzliche 4TB-Drives für ein RAID1 dazu stecken und hat wohl eine Zeit lang Ruhe (wenn Michael bezüglich der Stabilität von USB unter VMWare richtig liegt – ich hab da mit dem Wetterserver unter VMWare in der Vergangenheit nur negative Erfahrungen gesammelt).

… und da ich mir unsicher bin, hab ich mal Daniel angeschrieben, was der meint. Vermutlich kommt da ein knappes „4“ zurück.

EUDSGVO WTF?

Habt Ihr bei Euch an der Schule die EUDSGVO schon komplett umgesetzt?
Ja.
Selbst?
Nein. Wir haben uns dazu von einem Anwalt beraten lassen.
Klingt gut. Kannst Du mir bitte seine Telefonnummer geben?
Nein.
 

Overprovisioning

Jetzt bin ich gespannt, wie der Virtualisierungshost PVE reagieren wird: Ich hab deutlich mehr als die Hälfte aller meiner CPUs an die VMs verteilt. Theoretisch handeln zumindest die LXC-VMs das nun jeweils unter sich aus … und eigentlich sollten die KVM-Maschinen das auch können … aber können die das auch untereinander? Und außerdem ist „eigentlich“ ein sehr strapaziertes Wort.