Forensic

CIMG4869
Unsere Sammlung an Optiplexen macht bei unserem Image-Verfahren Probleme: Chipsatz, Festplatte und Rembo spielen auf eine solche Unart zusammen, dass am Ende 6MB/s auf die Platte wandern. Damit wären die ansonsten sehr schnellen und ordentlich ausgestatteten Rechner für uns unbrauchbar. Wäre Schade.
Ich hab nun beim Admin des Vorbesitzers einmal nachgefragt, welche Erfahrungen er mit PXE-Boot hatte und er meinte, dass die erste Partition auf der Festplatte ein ganz bestimmtes Format haben müsse und darüber hinaus auch eine bestimmte Größe – sonst wäre Imaging kein Spaß bei diesen Kisten. Wären diese Voraussetzungen erfüllt, dann würden die Kisten „schnurren wie ein Kätzchen“.
Jetzt fummel ich mit lauter Forensic-Tools auf einer der Optiplex-Platten herum und versuche heraus zu finden, was genau hinter dem Partitionierungsschema eines Dell Optiplex steckt:
optidell
Ich bin noch nicht arg weit – aber Dell scheint auf Optiplexen einen eigenen Partitionstyp DE zu nutzen, von dem ich bisher nichts gehört hatte: „Dell PowerEdge Server utilities (FAT fs)“ [1]. Gparted bezeichnet diesen wie im Bild oben als DIAG, weil dort ein Teil der Restore- und Diagnose-Tools für den Optiplex zu finden sind.
Leider gibt es zu diesem Partitionstyp neben vielen Problemberichten nur wenige handfeste Informationen – eine davon ist ab hier zu haben. Demnach hat Dell nicht nur einen eigenen Partitionstyp in die Landschaft geworfen, sondern darüber hinaus noch am MBR rumgefrickelt. Sie selbst unterhalten hierzu eine Wiki Seite [2].
Ich zieh mir nun ein Image von der Festplatte und geh dann in Deckung, bis Daniel sich die Sache einmal angesehen hat.