PHV

Die Philologen haben eine neue Webseite und selbstverständlich verbocken sie es. Wohl aus der inzwischen immer weiter verbreiteten Grundhaltung heraus, dass Datenschutz nur was für Spinner ist, werden da großzügig die üblichen Verdächtigen mit den Daten der Besucher versorgt. Technisch notwendig ist keine der Einbindungen. Könnte man alles selbst auf dem eigenen Server betreiben.

Muss man da noch erwähnen, dass die Datenschutzseite diese Dienste nicht aufführt?

Diese, sich meist aus Gedankenlosigkeit, Faulheit, Grundrechtsvergessenheit und vollständiger Inkompetenz sich ergebende Haltung gegenüber Datenschutzfragen geht mir so was von auf die Nerven … Hauptsache Oberflächlichkeit und Mitschwimmen im Kollektiv der hübschen Webseiten.

Jetzt hab ich mal den Großen Vorsitzenden angeschrieben und um Aufklärung gebeten. Kommt der nicht in die Hose, dann darf ich wieder den LfDI bemühen.

Update 28.05.2020

Mein Mailgemaule scheint geholfen zu haben. Die PHV Webseite ist nun – nach einer ersten oberflächlichen Prüfung – so sauber, wie es sein sollte. Es lag dann wohl am üblichen Problemchen: Aufträge an Dritte werden vergeben aber die gelieferte Ware wird nicht kontrolliert. Am Wochenende grab ich trotzdem mal tiefer und schau mir vor allem auch das Backend an.