Use IT

Die Medientechnik im Haus ist für den Alltag zu komplex. In den meisten Anwendungsfällen möchte man nur ein Bild als Einstieg zeigen, eine kurze Filmsequenz vielleicht oder ein Lied, eine Schlagzeile. Dazu

  1. den Beamer anzuschalten
  2. den Eingang für den Beamer am entsprechenden Switch richtig zu setzen
  3. die Soundquelle am entsprechenden zweiten Switch zu wählen
  4. einen Rechner mit der ganzen Komplexität des jeweiligen Betriebsyystems hochzufahren und sich dort anzumelden
  5. den USB Stick anzuschließen und / oder die Datei auf diesem bzw. im Homeverzeichnis zu finden

ist fehleranfällig und overkill. Das sind zu viele Tasten und Knöpfe, die gedrückt und Schalter, die gedreht werden müssen.

Ich denke, alltagstauglich ist das, was einfach ist.

Ein dummes Android auf einem Monstertablet als Tafel, das notwendige Grundfunktionen mitbringt, ist die bessere Lösung, die mehr Menschen erreicht. Vor allem auch die DAUs. Außerdem erreichen wir nur so einen dann zwangsweise erfolgenden Umbau aller Zimmer und somit die ersehnte Einheitlichkeit und auch Größe bei den Präsentationsflächen.

Alle anderen Lösungen mögen Verbesserungen zum jetzigen Kabelsalat mit Schrumpfpräsentationsflächen darstellen, bleiben jedoch immer „Basteln 2.0“. Erst wenn das Zentrum stimmt sollte man sich weitere Gedanken um die Peripherie (Präsentations-PC, L-Laptop, WDA, Dokumentenkamera etc. pp.) machen.

2020-01-19-medienentwicklung [pdf] [147 kb]

Mal sehen, was nun passiert. Vermutlich nix Grundsätzliches, sondern fortgeschritteneres Basteln mit Ausnahmen von jeglicher Einheitlichkeit als Regelzustand. Weil? Wir sind Schwaben und 10k € für ein Klassenzimmer sind uns zu viel.