Archiv der Kategorie: Unterricht

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Bombe

Wie vor etwa zwei Jahren war ich dieses Jahr wieder teilweise im „Projekt Bombe“ unterwegs. Wie damals setzen die SuS bei ihrer Besichtigung einer Bunkeranlage in Tübingen zum „Zeitvertreib“ auch einen Fragebogen ein, den wir im Vergleich zum letzten Mal nur leicht abänderten. Nach einer kleinen Assoziationsübungen prüfen alle Items im Hauptteil nun in sich konsistent (in die gleiche „Richtung“ weisend) die Ablehnung von oder Zustimmung zu Aussagesätzen auf einer Skala von 1 (keinerlei Zustimmung) bis 10 (totale Zustimmung).
Befragt wurden am Vormittag letzten Mittwoch, den 31.05., 86 Personen. Ein Fragebogen musste wegen offensichtlichem Blödsinn in den Antworten ausgeschlossen werden, so dass ein Junksample ohne jegliche gesamtgesellschaftliche Aussagekraft mit n=85 Personen über blieb. Der Großteil der Befragten war zwischen 20 und 30 Jahre alt.
Für die Auswertungen wurde wie folgt verfahren: Eingabe der ausgefüllten Fragebögen in LibreOffice Calc Tabelle, Export nach CSV, Import in Gnu PSPP und Gretl. Dort erfolgten dann alle weiteren Schritte. PSPP eignet sich besser zum Datenfoltern, Gretl bietet mehr Möglichkeiten bei der Arbeit mit grafischen Auswertungen.

 -9           8      9,41%    9,41% ***
  1          46     54,12%   63,53% *******************
  2          31     36,47%  100,00% *************

Rund 54% der Befragten waren männlichen, 36% weiblichen Geschlechts und etwa 9% gaben dieses nicht an.
Die Unterteilung nach Geschlecht nahmen wir zum Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen und einige Interessante Beobachtungen gibt es in diesem Junksample dann trotz alledem. Klar. Fragebogenuntersuchungen an oder durch Schulen müssen aus Prinzip ein „Ergebnis“ haben, will man nicht nur sozialwissenschaftliche Methoden kennen lernen.

Männer und Frauen unterscheiden sich hinsichtlich des Angstniveaus ein klein wenig: Die Frauen (Geschlechtsrollenstereotype ON) sind etwas ängstlicher als die Männer.

Auch ist die Zustimmung zu Deutsche Interessen zuerst / „Germany first“ (hier als DeutschIdent bezeichnet) bei den Männern deutlicher als bei den Frauen. Überhaupt: Für Tübingen hätte ich ein solches Ergebnis nicht erwartet.

Ein kleiner Unterschied zeigt sich auch, wenn Männer und Frauen danach gefragt werden, ob Deutschland eigene Atomwaffen besitzen sollte. Die Ablehnung ist zwar deutlich bei allen – aber bei den Frauen deutlicher.

Ein Zusammenhang mit dem Angstniveau besteht bezüglich des Wunsches, die Deutschen sollten sich atomar bewaffnen, nicht. Das zeigt der Plot oben – und die Korrelationen von um die 0,2 (egal, was man dem Datensatz hier als Testverfahren hinwirft).

Auch zeigt sich kein Zusammenhang zwischen der Zustimmung zu „Germany first“ und dem Wunsch nach einer eigenen Deutschen Atomwaffe (Korrelationskoefizienten um 0,3 – wiederum egal, was man nutzt).
Eine Zeit lang dachten wir bei der Auswertung, dass sich ein Zusammenhang zwischen Altersstufe und Angstniveau, „Germany first“ und dem Wunsch nach einer deutschen A-Waffe zeige.

Korrelationskoeffizienten, benutze die Beobachtungen 1 - 85
(Fehlwerte wurden ausgelassen)
5% kritischer Wert (zweiseitig) = 0,2185 für n = 81
        Angstniv     DeutschBomb    DeutschIdent    Altersgruppe
          1,0000          0,0670          0,0539          0,1594 Angstniv
                          1,0000          0,2633          0,0761 DeutschBomb
                                          1,0000          0,0086 DeutschIdent
                                                          1,0000 Altersgruppe

Pustekuchen. In diesem Datensatz korreliert nix direkt mit garnix. Schade.
Also wechselt man das Werkzeug und versucht es mit einer explorativen Faktorenanalyse: Data mining macht schließlich Spaß. Ich bin so frei und erspare Euch alle Details, weil: sinnfrei.

Rotierte Komponentenmatrix
Komponente
1 2 3 4 5
KalterKrieg -,58
Unangreifbar ,71
Verteidigung ,70
Vernichtung ,69
Verhandlung ,72
Macht
Angstniv ,69
DeutschBomb ,63
DeutschVerh
DeutschIdent
Mann1Frau2 -,66
Altersgruppe ,74

Das ist nun nicht mehr weit entfernt von Glaskugeln – aber egal: Wir extrahierten 5 orthogonale Faktoren, die zusammen rund 56% der Varianz erklären. Alle Ladungen unter [0,5] warfen wir raus … und dann fehlten uns erst einmal die scharfen und deutlichen Bezeichnungen für diese Funde. Aktueller Stand:

  1. Der erste Faktor sind „Die kalten Krieger“ oder „Die Neorealisten“.
  2. Der zweite Faktor bekam die Bezeichnung „Geschichtsvergessene“.
  3. Der dritte Faktor sind „Die Deutschbomber“ …
  4. Der vierte Faktor sind „Die alten Schisser“ (an Prägnanz kaum zu überbieten).
  5. Der fünfte Faktor? Evtl. „kerlige Vernichtungsignoranzler“? Klingt nicht rund.

Da hatten wir in vergangenen FB-Untersuchungen schon treffendere Bezeichnungen und vor allem auch Bündel gefunden, die mehr mit der Alltagsintuition zu tun haben. Aber für dieses Sample trotzdem nicht schlecht, der Blick in den runden Kristall.

KPP

Elsachbröller Angstschluff
Es ist einige Zeit (und auch einige Bandscheiben) her, dass ich im Elsachbröller schlufte. Jetzt könnte sich im Kontext der Kurzprojektphase eine neue Chance ergeben. Mal sehen, ob ich nach dem geplanten langen Ausflug in die Falke (Stuttgarter Block oder gar Lehmwände wäre schön) noch genug Kreuz habe, um mich durch Fugen wie den Angstschluff (im Bild oben eine Impression aus dem Sommer 2012) zu zwängen.
Im Wiki werden wir unsere Sicht auf „Höhle und Horror“ dann präsentieren.

Pydio ist tot

Wir schleppten seit einigen Jahren eine Pydio Installation für den Zugriff auf die Verzeichnisse auf dem Server (Home und Tausch) mit uns rum. Kurz vor den Ferien hat mir ein Serverupdate mal wieder den Zugriff zerschossen und ich beschloss, die Dinge neu zu denken: Der Zugriff auf ServerG läuft nun über ownCloud!
Anleitung ist hier zu haben: https://www.kvfg.net/wiki/doku.php?id=netz:owncloudsmb
Wer will, kann mit Hilfe der Desktop-Clients für eine Synchronisation des Homes in der Schule mit seinem lokalen Rechner sorgen. Automatisch. Weiter steht auch ein synchrone Textverarbeitung zur Verfügung und Dateien teilen geht selbstverständlich auch (am einfachsten, indem man diese als Link freigibt – alles andere ist zu viel Geklicke). Weiter können die anderen ownCloud Instanzen der Schule auf kvfg.eu eingebunden werden, so dass zumindest für uns LuL nun fett Speicherplatz in der Cloud liegt.
In der ferneren Zukunft bau ich das mit Hilfe von Colabora Office noch zum vollständigen Cloud-Office weiter aus … brauche dazu jedoch massiv viel mehr Serverpower als die VM Karlchen unter der Haube hat.

Auch nur Schule

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Vergangenen Dienstag war Abigag. Inzwischen hat sich bei uns eine Form gefunden, die in jedem Jahr variiert wird – mal mehr oder weniger gelungen. Dazu gehört auch, dass die jeweiligen 11er den Abigag der 12er für langweilig halten … um dann im nächsten Jahr fast das Gleiche zu machen: Erst einmal muss der Schulleiter den Schlüssel für’s Schulhaus gewinnen (Rätsel, Aufgaben), dann haben wir ca. 3 Stunden Unterricht, der von den 12ern hin und wieder gesprengt wird und ab der 5ten Stunde vergnügen sich die, die nicht sofort nach Hause gehen, bei Musik, Spiel und Essen auf dem Schulhof.
Hat man die Aktionen ein paar mal miterlebt, sehnt man sich nach kreativen neuen Ideen zum Ablauf. Warum z.B. wird der Unterricht von 12ern mit der Bierflasche in der Hand lediglich gestört? Warum wird dieser nicht komplett von diesen – und dann halt ohne Bier – übernommen? Für alle Klassenstufen? Mit von den 12ern vorbereiteten Materialien und Ideen zum unterrichteten Fach? Warum sehen wir nicht deren persönliche Idee von Unterricht, sondern lediglich die Idee, dass unsere jeweilige Form gestört gehört? Warum also nur der erste Schritt, die Störung des Überkommenen, und nicht der zweite? Die Destruktion, so gering diese heute ist im Vergleich zu den Zeiten, als es noch keinen Rahmen gab, hat lediglich eine für alle irgendwie erträglich Form gefunden, ist aber noch nicht zur kreativen Konstruktion einer Alternative zum normalen Schulalltag geworden. Über die Jahre verschwimmen die Gags ineinander, es bleibt nichts hängen. Die Abigags werden wie Unterrichtsstunden: Man hofft auf das Klingeln und ist froh, wenn man nicht „dran kam“.
So ist Abigag halt auch nur Schule. Alles ganz normal.

Kursraumbackups

Alle Benutzer/innen von Moodle sind selbst für das Backup ihrer Kursräume zuständig, was diesen auch mitgeteilt wird.
Das hat damit zu tun, dass seit Moodle 2.0 jedes automatisierte Backup vor die Wand gefahren ist: Moodle legte so viele Cache Dateien an, dass man eigentlich nur die MBZ Dateien sichern konnte, nicht das Datendirectory zusammen mit einem MySQL-Dump direkt.
Die MBZ Dateien sind jedoch oft sehr sehr dick (teilweise mehrere GB groß) und werden bei jeder Veränderung im Kursraum von Moodle neu erstellt. Differentielle Backups der Strukturen in den MBZs hab ich bisher nicht in den Griff bekommen, so dass jedes mal die komplette MBZ durch’s Netz wanderte. Gigabytes an Datenströmen wegen stellenweise nur Kilobyte großen Veränderungen – und das jede Nacht. Das ging so nicht. Oft war mein Skript noch mit der Sicherung nicht fertig, da schob Moodle schon die nächste Version MBZs nach.
Weiter verschärft wird diese Asse durch die MBZ Dateien selbst. Diese sind aus Datenschutzgründen für Wiederherstellungen nur bedingt zu gebrauchen, weil in diesen die Benutzerdaten nur noch anonymisiert vorliegen. Aber immerhin – man sichert sich seine Inhalte (Dateien) und Kursraumstrukturen. Ganz sinnlos ist die MBZ-Sicherung also nicht.
Anyway: Ich habe den Verdacht, dass diese Backups schlicht unterbleiben, denn a) mich hat noch nie jemand danach gefragt, wie das geht und b) ich sehe auch keine vergessenen Backupdateien herumliegen. Wenigstens ein Mensch sollte eine solche doch in den vielen Jahren Moodle am KvFG mal nach einem Backup vergessen zu löschen. Passiert aber nicht. Das ist zu viel des Guten.
Auf die Nase fallen lassen will ich die Kolleg/innen nun auch nicht, wenn unsere Moodle-Server vor die Wand fahren, also hab ich eine Kompromiss-Strategie: Immer mal wieder (wenn ich daran denke, in den Ferien, wenn ich das Gefühl habe es wäre mal wieder Zeit …) zieh ich alle MBZ Dateien von Lehrerpost (kvfg.net / org) nach Scolis (kvfg.de) rüber.
So haben wir im Falle des Falles wenigstens einen einigermaßen aktuellen Bestand an Kursraumbackups – und schimpfen kann mit mir deswegen auch niemand, weil ja eigentlich jeder selbst …
Schön ist anders.

Wurst

wurst
Ich hätte mir selbst kaum ein interessanteres Projekt aussuchen können: Ich landete heute als Springer im Projekt Wurst und durfte eine Betriebsbesichtigung mitmachen. Gezeigt bekamen wir den Produktionsprozess von Wurst – mit einem Schwerpunkt auf die Produktion von Brühwurst / Saiten. Die Herstellung von Rohwurst oder Kochwurst bekamen wir nur erläutert.
wurst_ta
Was wir erfahren hatten, versuchten wir dann in einen Tafelanschrieb zu packen, bei dessen Erstellung wir aber immer wieder auf WIkipedia zurückgreifen mussten. Offensichtlich war vor lauter gucken und riechen und schmecken schon eine Stunde später einiges wieder in Vergessenheit geraten. Wir hätten gleich mitschreiben sollen.
Was mir bei unserer Auswertung ein wenig fehlte, war ein (Lebensmittel-)Chemiker oder Metzgermeister, der uns im Detail noch einmal die Funktion verschiedener Zusätze wie auch die ablaufenden chemisch-physikalischen Prozesse hätte erklären können.

Wörterbücher

Kaum hat das Schuljahr begonnen, gibt einer meiner zentralen App-Entwickler auf und schiebt sein Repo ins off: quickDic ist seit Anfang dieser Woche weder über den Playstore noch über den Quellcode, der ebenfalls bei Google lag, zu erhalten. Außerdem können aus quickDic heraus keine Wörterbücher mehr herunter geladen werden.

quickDic

Es gibt die App aber noch bei f-droid in ihrer ursprünglichen Version:
https://f-droid.org/repository/browse/?fdfilter=quickDic&fdid=com.hughes.android.dictionary
Und ziemlich sicher entspricht diese App im Playstore ebenfalls der ursprünglichen quickDic-Version:
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.reimardoeffinger.quickdic
Ich schließe dies daraus, dass Reimard Oeffinger auf GitHub ein Verzeichnis mit Wörterbüchern für quickDic pflegt, aus dem man sich die, die man braucht, herunterladen kann (und auch soltle):
https://github.com/rdoeffinger/Dictionary/releases/tag/v0.2-dictionaries
Ist quickDic einmal als App an Bord, dann geht die Installation der Wörterbücher auf Grund des nicht mehr funktionierenden In-App-Downloads nun wie folgt:
Screenshot_2015-09-24-11-48-18

  1. ZIP Datei mit dem gewünschten Wörterbuch auf das Smartphone schieben. Ich habe mir hierzu einen Ordner …/emulated/0/dict angelegt.
  2. Mit dem Ghost Commander [1, 2] das Wörterbuch-ZIP auspacken. Hierzu einfach lange den Finger auf dem ZIP lassen – Ghost Commander fragt dann nach, was man tun will.
  3. Ebenfalls mit dem Ghost Commander das entpackte Wörterbuch nach ../emulated/0/quickDic schieben. Auch hier gilt: Den Finger auf der zu verschiebenden Datei lassen – Ghost Commander fragt dann nach.

Öffnet man nun quickDic, stehen die Wörterbücher in der Liste verfügbarer Versionen.

wordnet / aard

Das andere Wörterbuch, ohne das ich nicht sein will, ist Wordnet – ein Projekt der Princton University: http://wordnet.princeton.edu/
Zur Installation geht man hier wie folgt vor:

  1. Die App aard kommt zuerst auf’s Smartphone. Bei f-droid ist diese hier – und im Playstore dort zu haben.
  2. Als nächsten lädt man sich von hier die Wordnet Datenbank herunter …
  3. … und schiebt diese auf’s Smartphone – am besten wieder in den Ordner …/emulated/0/dict
  4. Öffnete man nun aard, bietet dieses an, das Gerät nach Wörterbüchern zu durchsuchen. Zustimmen – und gut.

Wer unendlich Platz auf seinem Gerät hat, kann sich im Übrigen für aard auch die komplette englische Wikipedia herunter laden. Viel Spaß.

Etherpad

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Ich habe mit meinen 8ern zum Schuljahresende mit unserem Etherpad-Server gearbeitet und muss sagen: der Quatsch hielt sich voll in Grenzen. Bisher nutzte ich unseren Padserver vor allem in der Oberstufe und während Projekten – auch weil ich dachte, eine Mittelstufenklasse spielt dann nur und kommt nicht zum Arbeiten. Zwar wurde die Chatfunktion schnell entdeckt und missbraucht, wenn man aber die (in diesem Fall: beiden) Pads im Blick behält und per Beamer ins Zimmer wirft, dann läuft es.
Eine Grenze hat unser Padserver: bei mehr als 9 Personen auf einem Pad braucht man hin und wieder Reconnects. Es ist demnach keine schlechte Idee pro Pad nicht mehr als 5 Menschen online zu haben. Das sollte man bei der Gruppenbildung im Auge behalten. Einmal schmierte mir ein Pad auch ab und war plötzlich komplett leer. Auch kein Drama – die Zeitleiste enthält ja jede Vorgängerversion und die stellt man dann wieder her mit einem Klick.
Was ich besonders positiv fand, weil es den gesamten Prozess 1) Text exzerpieren 2) Exzerpt kontrollieren 3) gemeinsames Ergebnis sichern total beschleunigte: Ich konnte schon während die SuS ihre Texte verfassten mitarbeiten – z.B. die schlimmsten Rechtschreib- und Grammatikfehler ausbügeln oder Zwischenüberschriften einfügen, unter die dann die (restlichen) Textteile subsummiert werden müssen.
Für nächstes Jahr lege ich – glaube ich – zu Beginn noch die zu nutzenden Farben fest und verlange, dass sich jeder Padnutzer mit seinem Namen einmal ganz oben auf der Seite einträgt, damit man schneller weiß, mit wem man sprechen muss, wenn es an Textteilen was zu kritteln gibt.

Sniff

Für die inzwischen relativ fortgeschrittenen Wünsche bezüglich Fortbildungen werden wir Netzer bei den Beruflichen Schulen fündig. Dort gibt es Fortbildungen zu allen erdenklichen Computer und Netzwerkthemen – in der Vergangenheit für uns z.B. Network Security, LPIC1 und LPIC2 Certification, Servermonitoring, Codeverwaltung mit github und in den letzten 3 Tagen IPv6 und Wireshark. Beim Mitlesen von Netzwerkverkehr zu dessen Analyse wird hier dann auch praktisch gearbeitet.
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Hier wird ein Network TAP aus alten Patchfelder gebastelt.
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Oder dort die Arbeit der NSA an Glasfaserkabeln nachvollzogen. Im obigen Bild ist das Glasfaserkabel gerade und kein Licht tritt aus. Mitschnüffeln ist demnach nicht möglich.
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Ist das Glasfaserkabel gekrümmt verlieren die Kabelwände einen Teil ihrer Reflektionsfähigkeit, Licht tritt an der Krümmung aus und man kann wieder mithorchen. Gelesen hat man von der Technik ja – aber es mal selbst zu sehen und auszuprobieren ist schon cooler.
Dazu kamen für uns und unsere Arbeiten bei der Netzwerkanalyse (Sommerferien – da gehen sie dahin) Tips für sehr günstige GB-Switches mit Port Mirroring. Den TP-LINK TL-SG105E gibt es baugleich auch von Netgear und in beiden Fällen für unter 25â,¬.
Hübsch war für mich auch, einem bootenden Windows mal auf die Netzwerkkarte zu hören  – in meinem Fall mit Virtualbox, bei dem man wie folgt mitschneiden kann

vboxmanage modifyvm Win81 --nictrace1 on --nictracefile1 win81boot.pcap # einschalten
vboxmanage modifyvm Win81 --nictrace1 off # ausschalten

Um es kurz zu machen: Meine VM quatschte aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen mit Google-Servern. Die Kontaktaufnahme zu MS hatte ich erwartet und macht auch Sinn, wenn man automatische Updates eingeschaltet hat.
Beeindruckend ist auch das Schnüffeln an SIP Verbindungen, das hier mit der in vielen Haushalten verbauten Fritzbox gezeigt wurde. Diese Router können ihren Netzwerkverkehr im Wireshark-Format exportieren und Wireshark bringt in neueren Versionen dann geschickter Weise gleich die nötigen Funktionen mit, den SIP Verkehr hörbar zu machen. Wie immer: Man liest das in der Zeitung oder in einem Blog, man weiß, dass es im Prinzip relativ einfach geht, aber findet im Alltag nicht die Zeit, das mal selbst zu machen. Hier ist dann der Raum dafür und man erschrickt, wie einfach es tatsächlich ist. Wenn man dann zusammendenkt, dass IP-Telefonie weitaus weniger stabil ist als „analoges Kupfer“ (99,999% Verfügbarkeit versus 97,5% bei IP, was dann glatt mal ne Woche im Jahr weniger ist) und einfach mitgeschnitten werden kann, fragt man sich durchaus, ob im aktuellen Fortschrittsbegriff die richtigen Kriterien vermengt werden. „Gut“ ist das vor allem für Provider und „die Dienste“ – für Endkunden jedoch?
So ausgerüstet schaut man dann wieder mit anderen Augen auf mögliche Themen im Gemeinschaftskunde-Unterricht und vor allem auch das Schulnetz … und weiß wo man Löcher zu stopfen hat.

Here's looking at you, kid

Unser Schulserver und die Clientinstallationen bringen die Möglichkeit mit, sich als Lehrkraft jederzeit mit dem Desktop eines im gleichen Raum angemeldeten Schülers zu verbinden, die Desktopinhalte anzusehen, diese auf den Beamer zu werfen oder auch die Steuerung des Schülerrechners zu übernehmen. Wir machen das mit LDC – andere Schule setzen hierfür iTalc ein.
Ich fand, dass das ganz hübsch viel Holz an Berechtigungen ist und nahm an, dass dies nicht nur ein pädagogisches Mittel, sondern ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte eines Schülers darstellen könnte.
Die folgenden Ideen spielten bei dieser Einschätzung für mich eine Rolle (in ungeordneter Reihenfolge), denn ich sehe das Problem gleich auf mehreren Ebenen – nicht alle davon sind immer rechtlich direkt für iTalc relevant, können aber bei der Auslegung evtl. hilfreich sein oder das von mir gesehene Problem verdeutlichen, bzw verdeutlichen, warum ich hier überhaupt ein Problem mit iTalc schildere.
a) Intuition
Viele Regelungen im Kontext Datenschutz und Persönlichkeitsrechte sind kontrointuitiv und decken sich nicht mit dem Verhalten von uns Lehrer/innen oder der Praxis an unseren Schulen.
Vom Bestehenden („mach ich schon immer so“ oder „machen alle so“) auf „ist schon alles OK“ zu schließen, könnte zu schnell gesprungen sein.
b) Nutzungsordnungen anderer Schulen
Beim Suchen nach entsprechenden Vorschriften, Fällen und konkreten Hinweisen stolperte ich über viele Nutzungsordnungen von Schulen, in denen der Einsatz von Bildschirmüberwachungsprogrammen durch Lehrkräfte explizit geregelt wurde.
Im Umkehrschluss könnte man nun davon ausgehen, dass es hierfür auch einen (datenschutz)rechtlichen Grund gibt.
Die Musternutzungsordnung für Schulen in BaWü enthält zur Bildschirmüberwachung jedoch keinen eigenen Abschnitt: http://lehrerfortbildung-bw.de/sueb/recht/form/netz/
Kann man hieraus im Umkehrschluss schließen, dass der Einsatz in Ordnung geht und keiner weiteren Regelung bedarf?
c) Evtl. verwandte Regelungen
Viele Nutzungsordnungen von Schulen enthalten explizite Ausführungen dazu, dass der Internetverkehr der Schüler auf Basis von Stichproben kontrolliert wird. Hieraus könnte sich ergeben, dass eine Kontrolle von Bildschirminhalten in der Nutzungsordnung geregelt werden sollte.
Denn: Das datenschutzrechtliche Problem scheinen nicht nur die Logfiles (Datenbevorratung + Auswertung bevorrateter Daten) zu sein, sondern eben auch a) die heimliche Überwachung an sich mit Hilfe b) technischer Systeme ohne c) Kenntnisnahme durch die Schüler. Eine strikte Trennung der betroffenen Rechtsbereiche ist hierbei wohl nicht immer möglich:

Als Ausprägungen des Rechts auf unbeobachtete Kommunikation können der Datenschutz und das Fernmeldegeheimnis im Übrigen in aller Regel nicht strikt voneinander getrennt werden, sondern zwischen beiden Bereichen sind jeweils Überschneidungen und Wechselwirkungen festzustellen.

Quelle: http://www.lo-recht.de/datenschutz-fernmeldegeheimnis.php

Da auch beim vorliegenden Fall die Handlungen der Schüler heimlich beobachtet werden und sich aus dieser Beobachtung Rückschlüsse auf Interessen und Persönlichkeit etc. ergeben, kann man evtl. eine Analogie annehmen. Das Problem bei iTalc könnte somit die Gewinnung von Informationen über Menschen mit Hilfe technischer Mittel sein.
Weiter könnte sich dies auch aus Argumenten ergeben, die im Kontext „Videoüberwachung an Schulen“ auftauchen:
1. Wenn nun im Falle der (aus meiner Sicht stärker in die Persönlichkeitsrechte der Schüler eingreifenden) Videoüberwachung an Schulen damit argumentiert wird, dass ohne einen konkreten Anlass das Material bei diesem Verfahren grundsätzlich nicht gesichtet wird, das heißt, dass im Regelfall eine Beobachtung auch nachträglich nicht stattfindet, sondern lediglich eine befristet abrufbare Dokumentation angelegt wird, damit diese bei der Aufklärung von Straftaten helfen kann … könnte sich hieraus ergeben, dass ich auch für die Überwachung mit Hilfe von iTalc einen konkreten Anlass benötige, der über „Du hast bei mir Unterricht und da wird überwacht“ hinausgeht.
2. Wenn weiter argumentiert wird, dass bei einer Echtzeit-Video-Überwachung, die Gefahr des Missbrauchs „über den eigentlichen Zweck hinaus“ gehe, sehe ich durchaus Bezugspunkte zur Echtzeitüberwachung von Schülerverhalten am Bildschirm, selbst wenn deren Recht am eigenen Bild in diesem Fall nicht das Problem ist, sondern die Rückschlüsse auf deren Interessen und Persönlichkeit.

Ausgewertete Vorlage: http://www.heise.de/ct/artikel/Zweifelhafter-Notanker-289218.html

d) Evtl. bestehen auch Unterschiede in der (datenschutz)rechtlichen Betrachtung des Einsatzes von iTalc bezüglich der konkreten Sozialform / Unterrichtsform.
Bei der Abarbeitung von fill-in-the-blanks-tests am Bildschirm kann ich wenig Potential für Privatheit entdecken.
Handelt es sich jedoch um Projektunterricht oder längere Gruppenarbeiten, bei denen auch zwischen den Schülern computergestützt kommuniziert wird, dann ergibt sich ein so großes Potential für auch „private“ Kommunikationsanteile, dass ich als Lehrkraft hiervon nicht alles wissen muss.
Schüler könnten z.B. untereinander in einem Moodle-Chat Beurteilungs- und Bewertungsfragen diskutieren. Das Ergebnis der Diskussion habe ich evtl. zu bewerten (abhängig vom Arbeitsauftrag) und muss demnach davon wissen – aber jede Phase der (Selbst-)erprobung von Argumenten? Nicht unbedingt!
e) iTalc und der „Blick ins Heft“
Es könnte argumentiert werden, dass Lehrer/innen auch einen Blick in die Hefte der Schüler werfen dürfen oder müssen und sich hieraus ergäbe, dass der heimliche Blick auf den Monitor dieser Handlung gleich komme.
Jedoch: Ergibt sich aus der Verpflichtung zur Erziehung unserer Schüler/innen zu demokratischen, freien und eigenverantwortlich handelnden Persönlichkeiten („mündige Bürger“) nicht auch, nachzufragen, bevor ich einen (mir im Zweifel rechtlich zustehenden) Blick in Schülerhefte werfe?
Gerade in der Mittelstufe scheinen Schülerhefte auf Grund der dort vor allem von Mädchen eingetragenen Zeichnungen, Skizzen, Zitate etc. häufig eine Mischung aus persönlichem Notizbuch und Funktionsheft zu sein. Handelt es sich also nicht um ein reines Arbeitsheft – dann bin ich lieber vorsichtig: Das Heft ist Eigentum des Schülers, enthält evtl persönliche Notizen und kann somit durchaus einen privaten Charakter haben.
Darf ich also unabhängig von der Sozialform etc. davon ausgehen, dass auf Bildschirmen nur unpersönliche Inhalte zu finden sind?
Neben den hier aufgeworfenen persönlickeitsrechtlichen Fragen scheinen mir auch didaktisch-pädagogische Fragen tangiert zu sein: Will ich kontrollieren, dann schreibe ich Tests und Klassenarbeiten. Meine Hilfsangebote sollte ein Schüler auch ablehnen können.
Und – ja: Graubereiche sind unendlich viele vorhanden.
f) iTalc ist kein „Gang durch die Reihen“
iTalc etc. ist darüber hinaus anders, als mein Gang durch die Reihen im Klassenzimmer oder von Arbeitsgruppe zu Arbeitsgruppe. Das Tool ist versteckt einsetzbar (siehe oben: c). Der Schüler sieht mein Kommen nicht – ich bin plötzlich auf seinem Bildschirm.
Das Wissen der Schüler um diese Möglichkeit des Lehrers erzeugt aus meiner Sicht keine Berechtigung für den Zugriff. Im Gegenteil. Das ist das Prinzip Panopticon: Der Schüler weiß nicht, ob er aktuell überwacht wird und wird schon auf die Möglichkeit reagieren (chilling effect). Ist das nicht (zugespitzte Formulierung folgt!) Erziehung zur Duldung von permanenter Überwachung?

Chilling effects: http://www.telemedicus.info/article/2773-Was-sagt-die-Rechtsprechung-zu-Chilling-Effects.html

g) Verwandtschaft mit arbeitsrechtlichen Bestimmungen
Auf versteckt einsetzbare Überwachungsmittel wie iTalc verzichten zu müssen, könnte sich auch daraus ergeben, dass Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer ebenfalls nicht einer Situation der Möglichkeit zur Dauerüberwachung aussetzen dürfen. Der Einsatz von Bildschirmüberwachungssoftware ist nach meiner Kenntnis deswegen nur dann in einem Betrieb möglich, wenn der Anwender einem konkreten Zugriff durch Klick auf eine Informationsmeldung in einem Fenster zustimmt und es innerbetriebliche Regelungen (Personalrat etc) hierzu gibt.
Mir scheint: Da es kein besonderes Gewaltverhältnis für die Beziehung Schüler-Lehrer gibt, könnten die gültigen Prinzipien zum Grundrechteschutz von Arbeitnehmern auch auf Schüler übertragbar sein.
Je älter („mündiger“) die Schüler, desto umfassender scheint mir dies zu gelten.
Aus den genannten Punkten ergab sich für mich ein Fragenkatalog, den ich den „Hausjuristen“ vorlegte:

  1. Ist iTalc ein Datenschutzthema – oder ein Thema des allgemeinen Persönlichkeitsrechts?
  2. Sofern der Einsatz zulässig ist: Muss das in der Nutzungsordnung der Schule geregelt werden?
  3. Welche konkreten rechtlichen Verpflichtungen gelten beim Einsatz von iTalc?

Die Antwort war für mich verblüffend und ließ aus meiner Sicht einige Differenzierungen (z.B. die nach Alter der Schüler, Sozialform des Unterrichts etc.) komplett aus. Mir wurde mitgeteilt

die Benutzung von PCs sei Teil des Unterrichts. Damit gehe schon einmal der Einsatz von iTalc in Ordnung, soweit eine Lehrkraft dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben (Erziehungs- und Bildungsauftrag) benötige. Die Analogie sei der normale Unterricht. Auch hier stünden die Schüler „unter Beobachtung“ und wüssten dies. Sie würden aber nicht ständig unter „Beobachtungsdruck“ stehen.

Das ist evtl. ein Ansatzpunkt für Mindermeinungen: Ab wann kann man von Beobachtung ohne Beobachtungsdruck ausgehen, wenn die Beobachtung heimlich und die Erkenntnis über den eigenen Status als Objekt einer Beobachtung überraschend ist? Sind chilling-effects erst außerhalb der Schule relevant? Auch eine genauere Antwort zu dem Punkt, ob eine Lehrkraft technische Hilfsmittel zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt, wenn Sitzordnung und / oder Alter und / oder Form des Arbeitsauftrags etc. auch mildere Mittel der Überwachung in der Form einer Begleitung zulassen würden, hätte ich mir gewünscht. Ich vermute hier ein Problem mit dem Verhältnismäßigkeitsprinzip.
Dann kam ein Abschnitt, der mich noch mehr erstaunte. Mir wurde mitgeteilt:

der Erziehungs- und Bildungsauftrag könne nicht hinreichend erfüllt werden, wenn eine Lehrkraft nur in für die Schüler erkennbarer Weise Einsicht nehmen dürfe. Der Bildungsauftrag verlange eine Begleitung und nicht nur eine Überwachung der Schüler. Würden die Schüler die Einsichtnahme immer erkennen können, wäre die Begleitung deutlich eingeschränkt da sich die Schüler dann beobachtet fühlten und sich dann nicht mehr ’normal‘ verhielten. Eine ungestörte Entwicklung der Fähigkeiten und Kenntnisse der Schüler sei hiermit nicht mehr möglich.

Ich neige zu der folgenden Interpretation: Aus dem von mir vermuteten Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Schüler/innen wird in dieser Formulierung eine Pflicht zur heimlichen (!) Überwachung durch die Lehrkraft. Die einzige Einschränkung liegt hier in der Form, die sich als „Begleitung“ zeigen muss.
Einschränkend kann man sich an der Differenzierung zwischen Begleitung und Überwachung abarbeiten: Ab wann ist die Überwachung nur noch Überwachung und nicht mehr Begleitung? Was charakterisiert den Unterschied?
Oder existieren gar Momente eines begleitungsfreien Lernens in der Schule? Gibt es, so zu sagen, ein Recht des Schülers auf Selbständigkeit und unbeobachtete Selbsterprobung auch im Unterricht?
Egal wie ich es drehe und wende: Mein Rechtsgefühl will weiter grummeln – und die Ursache hierfür ist die Heimlichkeit der Überwachungsmaßnahme, die Umkehr der Folgen von chilling-effects, die im „echten Leben“ (also außerhalb der Schule) von Juristen nicht umsonst als Gefahr für die Demokratie gesehen werden und nun in der Schule als Pflicht der Lehrer und Recht der Schüler erscheinen. Für mich riecht das nach einem zu weitgehenden – ich muss es wieder schreiben: nicht mehr verhältnismäßigen – Eingriff, wenn ich nicht mindestens das Alter meiner Schüler mit berücksichtige.
Man stelle sich eine Klasse an einer beruflichen Schule vor: Da sitzen Menschen vor den Lehrkräften die oft älter sind als diese! Den Bildungsauftrag der Schule ins Zentrum der Antwort zu stellen erscheint mir vor diesem Hintergrund nicht differenzierungsfrei machbar. Das Eingriffsrecht oder die Eingriffspflicht muss sich aus dem Erziehungsauftrag ableiten lassen – sonst knallt man doch vor die Wand.
Im Ergebnis

sei eine Einsichtnahme in die SuS-Bildschirme jederzeit und ohne konkreten Hinweis erlaubt und eine Feststellbarkeit durch die SuS nicht erforderlich (siehe: Störung des Bildungsauftrags der Schule und den Anspruch des Schülers hierauf).
Trotzdem mache es Sinn die Möglichkeit zur Einsichtnahme in eine Nutzungsordnung mit aufzunehmen auch wenn ein einmaliger mündlicher Hinweis auf diese Möglichkeit völlig ausreiche.

Klar stehen Erziehungs- und Bildungsauftrag nicht nur hier in einem Spannungsverhältnis zur persönlichen Freiheit der Schüler und ihrem Recht auf Bildung – aber dass ohne Rückgriff auf ein „besonderes Gewaltverhältnis“ der Konflikt zwischen den im Konflikt stehenden Rechten so einfach und so einseitig und so völlig ohne weitere Differenzierungen aufgelöst wird und am Ende als „Pflicht-Panopticon“ daher kommt … Da bin ich baff.
Da muss ich mal weiter bohren. Ich bin mir sicher, dass das die Mehrheitsmeinung der Schuljuristen ist, die sich auf RP/KM-Seite befinden (sonst könnte deren Job wirklich schwerer werden), aber da muss es noch andere Positionen geben. Nur: Wo und wer sind die Vertreter der Mindermeinung? Hat mir jemand einen Literaturtipp zu diesem speziellen Fall im Kontext des Spannungsverhältnisses der Grundrechte von Schüler/innen und dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule?