Archiv der Kategorie: QaD

„Quick and Dirty“ = Schnellstens Zusammengestricktes

Corona Laptops #4

Insgesamt fluffig. Von 157 Geräten gehen 2 zurück, weil sie sich nicht haben zur Mitarbeit überreden lassen.

Die anderen Laptops wurden, ohne Berücksichtigung der Entwicklungszeit für den Preseeding-Server, in – zusammengerechnet – einem Arbeitstag sehr stressfrei ausgerollt.

Der Preseeding-Server bleibt auf dem VM-Host „Kneipe“. Haben die SuS Ihre Laptops „kaputt gespielt“, kommt von dort eine frische Installation.

Hier mehr zu den T450.

Endlich mal Klarheit!

Da sich das Kultusministerium bezüglich des datenschutzkonformen Einsatzes von MSO365 an Schulen immer so unklar ausdrückt, habe ich den Text mal so geschrieben, dass auch „Karl Napp uff der Gass“ versteht, was da steht. Erklärung eines Oxymorons.

Das Umweltministerium nimmt zur Diskussion um die Nutzung von Braunkohlekraftwerken  zur Stromerzeugung im Ländle Stellung.

Es ist richtig, dass wir im Zuge der Entwicklung der Stromversorgungsinfrastruktur verschiedene Anbieter und Produkte auf dem Markt prüfen und in Erwägung ziehen. Dazu zählt auch eine mögliche, umweltgerechte Nutzung von Braunkohlekraftwerken für einzelne Bausteine. Damit folgen wir auch einer zentralen Forderung des Landesrechnungshofs, bei der Stromversorgung keine Eigenentwicklungen vorzunehmen, sondern marktverfügbare Produkte zu nutzen. Braunkohlekraftwerke werden bereits von vielen Stromversorgern sowie in weiten Teilen der Welt genutzt. Ein Einbezug in die Stromversorgungsinfrastruktur im Ländle wäre vor diesem Hintergrund effizient und nah an der Alltagspraxis vieler Länder und Versorgungsunternehmen. Auch Bundesländer wie etwa Brandenburg (Schwarze Pumpe) und Nordrhein-Westfalen (Weisweiler) setzen derzeit Braunkohlekraftwerke zur Stromversorgung ein. Allerdings stellen wir unmissverständlich klar, dass es uns hier selbstverständlich um eine umweltschutzkonforme und CO2-neutrale Lösung mit einem stimmigen Umweltschutzkonzept geht. Die Behauptungen manch selbsternannter Umweltschützer im Land, das Umweltministerium wolle die Vorgaben der Pariser Klimakonferenz ignorieren, sind deshalb weltfremd und schlicht falsch.

Zur Klärung eines umweltschutzkonformen Einsatzes von Braunkohlekraftwerken im Rahmen der Stromversorgung im Ländle, haben wir die Landesanstalt für Umwelt von Anfang an miteinbezogen. Diese berät uns mit Blick auf Fragen des Umwelschutzes und der Versorgungssicherheit. Rein rechtlich muss die Landesanstalt für Umwelt einem Einsatz von Braunkohlekraftwerken nicht zustimmen. Da uns der Umweltschutz und die Beratung der Landesanstalt für Umwelt beim der Sicherung der Stromversorgung im Ländle jedoch sehr wichtig sind, haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, die Expertise der Landesanstalt für Umwelt frühzeitig einzubinden.

Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass unter Auswahl eines geeigneten Laufzeitmodells sowie unter Einbeziehung technischer und organisatorischer Maßnahmen eine umweltschutzkonforme Stromerzeugung gewährleistet werden kann. Das bedeutet, dass eine Version von Braunkohlekraftwerk speziell für den Einsatz für die Stromversorgung im Ländle konfiguriert wird, um beispielsweise sicherzustellen, dass eine etwaige CO2-Emission über die Ländergrenze hinaus nicht stattfindet. Auch über organisatorische Maßnahmen, wie beispielsweise Nutzungsordnungen, soll die umweltschutzkonforme Stromerzeugung im Ländle mit Braunkohle gewährleistet werden. Es ist zeitnah ein Austauschgespräch zwischen der Landesanstalt für Umwelt, dem Umweltministerium und den Versorgungsunternehmen Vattenfall und RWE geplant, um weitere Details und Möglichkeiten eines umweltschutzkonformen sowie CO2-neutralen Einsatzes von Braunkohlekraftwerken im Ländle zu erörtern.

 

Schulalltag

Evtl. sollte ich eine Kategorie „passive aggressive“ beginnen. In Schulen lassen sich überall Hinweisschilder finden. Selten jedoch so klar formuliert. Immer jedoch mit der gleich überschaubaren Wirkung.

Piep

Was macht ein am Schulhaus angeschlagener Spatz mit dem Kopf, wenn er Angst hat? Er steckt diesen unter seine Flügel nach dem Motto „Wenn ich Dich nicht sehe, dann siehst Du mich auch nicht.“

Also kam er erst mal in einen Karton, um ihn besser begutachten zu können.

Und weil er sich erholte dann im Anschluss auf das Hochbeet.

Auch so geht Schulalltag.

Is it dead, Jim?

Wenn ich das Rauschen im Mailwald gerade richtig interpretiere, hat der LfDI in Baden-Württemberg MSO365 einen kräftigen Schubs in Richtung Klippe gegeben.

Das wäre längst überfällig und absolut notwendig, wenn Grundrechtsbindung mehr sein soll als nur hohles, leeres Wort.

Leider sind zum aktuellen Zeitpunkt keine Details veröffentlicht – aber die sollten dann ja zeitnah kommen.

Update 11.07.2020

Ich hab mich wohl zu früh gefreut. Meiner Wahrnehmung nach, ist Datenschutz nur eine Frage des „wordings“. Wirft mensch mit genug juridischer Phrasologie nach konkreter Technik, dann geht plötzlich doch alles.

Der Bildungssektor entwickelt für sich seine eigenen Weltraumtheorie.

Blech

Die CPUs für die Moodle VM reichen für die aktuell auftretende Last nicht mehr wirklich aus. Wir sind inzwischen beim CPU Pinning angekommen, um die Wartezeiten nach dem Klick zu verkürzen – aber das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Immer, wenn im Diagramm oben orange auftaucht, dann ist Krise.

Da hilft nur ein frisches Blech als Basis, mit mehr und schnelleren CPUs.

Kneipe stirbt weiter

Dass es innerhalb der Kneipe nicht mehr ganz rund läuft bezüglich Grafikkarte ist ja schon länger ein Thema. Jetzt haben auch die beiden USB-Ports vorne den Geist aufgegeben, was dazu führte, dass der Wetterserver keine Daten mehr erhielt [1]. Der schiebt nun zur Vorsicht alle 15 Minuten die weewx und die forecast Datenbanken zu Hetzner.

Und für die Kneipe selbst? Kauf ich noch eine USB Steckkarte? Weil Kneipe hat hinten nur zwei USB-Ports?

Ein klein wenig fühlt es sich an, wie die Transplantation frischer Organe in Zombies.

Beschwörung

Soll vermutlich magisch wirken, das Bild auf der Homepage. Ich hab da dieses Jahr (und auch im Dezember letztes Jahr) keine Flocke sehen können. Das Wetter gibt es schlicht noch nicht her.