Archiv der Kategorie: Allgemein

Großputz

Ich hab in Beehive aufgeräumt und alle Bilder, die ich mit zu laxen Lizenzangaben eingebunden hatte, entweder komplett rausgeworfen oder durch eine brauchbare Lizenzangabe ersetzt. Das hat runde drei Stunden gedauert, aber dafür sollte ich hier nun sauber aufgestellt sein. Ich nutze ab jetzt das folgende Schema:

Dateiname BY Urheber [verlinkte Lizenzinformationen], via Quelle

Das Bild selbst ist durch Klick darauf der Link zurück zur Quelle. Die Wikimedia liefert das alles schon relativ hübsch aufbereitet, wenn man auf der Detailseite eines Bildes auf „Use this file on the web“ klickt, inkludiert aber den Dateinamen nicht.
Ein Beispiel:
Mehr Liebe für mehr Sauberkeit! (13142937484)
File:Mehr Liebe für mehr Sauberkeit! (13142937484).jpg BY holding graz (Mehr Liebe für mehr Sauberkeit!) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Der Bär und sein Fell

Da ziehen, so kam mir zu Ohren, aktuell Menschen durch unser Schulhaus und erzählen den Zuhörenden: Wählt mich! Dann gibt es wieder ein SaW!
Von diesem, für mich etwas verkürzten, Demokratiebegriff einmal ganz abgesehen – es folgt die kurze Intervention eines der SaW-Entwickler:
SaW ist eine Politiksimulation, die mit unter einem Jahr Anlauf nicht zu schaffen ist. Was man hinbekommen könnte, wäre, in diesem Jahr mit der konzeptionellen Arbeit zu beginnen (Pol&IS, Aktualisierung der Basismodelle, Wabenleiterausbildung, Themenschwerpunkte finden, Konzeption der Spielleiterausbildung), um dann im nächsten Jahr vor den Sommerferien 2018 ein SaW4 abzuhalten, nachdem man das gesamte Schuljahr 2017-2018 an der Innenpolitik-Simulation (vulgo: den Arbeitsaufträgen) gearbeitet hat. SaW ist nicht Rumrennen, Bombenwerfen und Schreien (auch – OK – aber nur als Oberflächenphänomen), sondern ein Lernort. Es geht im Kern um die entscheidenden Fragen: Tradition – Fortschritt / Wahrheit – Ideologie / Recht – Macht / Moral – Erfolg / Freiheit – Institution / … Rest steht bei Sutor.
Betroffen wären damit die jetzigen 10er als Wabe und Spielleiter, wenn sie dann mal in JG1 sind. Menschen aus dem jetzigen JG1 (dann also JG2) wären in der Leviathan- / Root-Rolle gut aufgehoben. Spontan würde mir als Schwerpunkt Menschenrechte einfallen.
Für Schnellschüsse ist der Markenname SaW bzw. „Schule als Welt“ nicht zu haben … und ich auch nicht. Da müsst Ihr Euch dann schon die Mühe machen und selbst einen Namen für das suchen, was Euch so vorschwebt. Oder eben schwätzen.
Der Kodex ist einzuhalten, sonst bricht die Welt auseinander: Parley

Kiste

contact
Die Kiste mit Süßkram im Lehrerzimmer und deren Füllstand zwischen September 2015 und Juli 2016. Aktuell liegen darin Weihnachtsmänner – wie Blei.
PS: Und so wird aus einem Satz Bilder in zeitlicher Reihenfolge ein contact sheet:

montage -verbose -label '%f' -font Helvetica -pointsize 10 -background '#000000' -fill 'gray' -define jpeg:size=600x600 -geometry 600x600+2+2 -auto-orient {01..40}.jpg contact.jpg

Auch nur Schule

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Vergangenen Dienstag war Abigag. Inzwischen hat sich bei uns eine Form gefunden, die in jedem Jahr variiert wird – mal mehr oder weniger gelungen. Dazu gehört auch, dass die jeweiligen 11er den Abigag der 12er für langweilig halten … um dann im nächsten Jahr fast das Gleiche zu machen: Erst einmal muss der Schulleiter den Schlüssel für’s Schulhaus gewinnen (Rätsel, Aufgaben), dann haben wir ca. 3 Stunden Unterricht, der von den 12ern hin und wieder gesprengt wird und ab der 5ten Stunde vergnügen sich die, die nicht sofort nach Hause gehen, bei Musik, Spiel und Essen auf dem Schulhof.
Hat man die Aktionen ein paar mal miterlebt, sehnt man sich nach kreativen neuen Ideen zum Ablauf. Warum z.B. wird der Unterricht von 12ern mit der Bierflasche in der Hand lediglich gestört? Warum wird dieser nicht komplett von diesen – und dann halt ohne Bier – übernommen? Für alle Klassenstufen? Mit von den 12ern vorbereiteten Materialien und Ideen zum unterrichteten Fach? Warum sehen wir nicht deren persönliche Idee von Unterricht, sondern lediglich die Idee, dass unsere jeweilige Form gestört gehört? Warum also nur der erste Schritt, die Störung des Überkommenen, und nicht der zweite? Die Destruktion, so gering diese heute ist im Vergleich zu den Zeiten, als es noch keinen Rahmen gab, hat lediglich eine für alle irgendwie erträglich Form gefunden, ist aber noch nicht zur kreativen Konstruktion einer Alternative zum normalen Schulalltag geworden. Über die Jahre verschwimmen die Gags ineinander, es bleibt nichts hängen. Die Abigags werden wie Unterrichtsstunden: Man hofft auf das Klingeln und ist froh, wenn man nicht „dran kam“.
So ist Abigag halt auch nur Schule. Alles ganz normal.

Korrekturen und die Schwerkraft

Menschen mit HWS Schäden sollten nicht lange nach Unten blicken. Und: Es gibt Tage (leider auch Wochen) in denen der Blick nach Unten überhaupt nicht geht. Die Krümmung der Halswirbelsäule erzeugt umgehend starke Schmerzen und auch Ausfallerscheinungen neurologischer Art.
Am Rechner kann man sich seinen Arbeitsplatz dann so einrichten, dass der Bildschirm oben steht. Die Arbeit am Laptop (Blick geht da meist nach Unten) muss ja nicht sein und wenn kein anderes Arbeitsgerät vorhanden ist, dann hilft ein externer, höher gestellter Monitor.
Dumm nur, wenn man korrigieren sollte und das zu Korrigierende lediglich in Papierform vorliegt. Denn: Alle von mir bisher verwendeten Korrekturstifte (ich hab eine Vorliebe für die Tintenroller von Mitsubishi, wenn ich nicht mit Füller arbeite) brauchen Schwerkraft, um die Tinte von der Patrone zur Spitze zu bringen. Man kann mit derartigen Geräten nicht im Stehen arbeiten (waagrechte Stiftausrichtung, Klemmbrett an der Wand mit der Schülerarbeit daran) und selbst die Neigung des Stiftes beim Arbeiten mit Klemmbrett auf den hochgestellten Knien im Sitzen, was zumindest die HWS-Krümmung reduziert, führt schnell zu Aussetzern beim Tintenfluss. Der Korrekturgriffel muss schnell pausieren, wieder nach unten gerichtet eingeschrieben werden und erst nach einer Weile darf man weitermachen. Das nervt. Drei bis vier Stifte im Paralleleinsatz sowie ein Stiftständer kompensieren dies ein wenig. Das Einschreiben entfällt jedoch nicht zuverlässig. Also: Alle Arbeiten zuerst auf den Scanner legen und dann mit der Bildbearbeitung korrigieren? Das klang für mich nach der allerletzten Möglichkeit. Den enormen Arbeits- und Zeitaufwand hätte ich gerne vermieden.
Mir scheint, es gibt nur zwei Schreibgeräte, mit denen man dem Zusammenhang zwischen Tinte und Schwerkraft ein Schnippchen schlagen kann: Buntstifte (Blei) und Weltraum-Kugelschreiber.
Buntstifte, dachte ich, fallen aus, weil diese nicht Dokumentenecht sind. Da kam ich heute Morgen ins Umdenken.  Ich beschloss, dass mir das egal ist. Ich wollte die Arbeiten schlicht fotografieren und so den Korrekturstand sichern. Außerdem zeigten erste Radiertests, dass weiche Buntstifte so ölig sind, dass Löschungen sichtbar bleiben. Also auf in den Schreibwarenladen. Und da stellte ich dann fest: Es gibt dokumentenechte Buntstifte. In rot! Die Rettung für den Moment war gefunden.
Das Problem bleibt für die Zweit- und Drittkorrektur bestehen. Grüne dokumentenechte Stifte sind zwar auch vorhanden – aber braun fehlt und außerdem ist mir das zu heikel für das rechtliche Tamtam rund ums Abitur.
Bestellt habe ich mir nun den Fisher Space Pen. Außerdem soll es mit dem Mitsubishi SNP-7 einen weitaus günstigeren uniball Stift mit Gasdruckmine geben, den ich auch noch auftreiben will. Für beide gibt es zumindest rot, für den Fisher auch noch die anderen benötigten Farben. Weiter habe ich bei meiner Suche noch eine Firma „nebenan“ gefunden. Schmidt sitzt in St. Georgen und stellt Gasdruckminen mit farbigem Inhalt unter der Bezeichnung Schmidt MegaLIne Pressurized Refills her, die allerdings hier kaum im Handel zu finden sind.
Gasdruckminen müssten Korrekturen auf der ISS möglich machen. Da fühlt man sich nach einigen Klausuren so oder so besser aufgehoben.

Blick ums Haus

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Gomaringen scheint auf unserem Parkplatz Kies zu lagern.
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Innen sieht es auch wild aus, weil die Decken (Brandschutz) erneuert werden.
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Teile des Schulgartens werden neu gestaltet.
Mir fehlt im Moment die Vorstellung davon, wie das in den verbleibenden Tagen Sommerferien alles gerade gezogen werden soll.

Strengekompetenz

Die Welt vermeldet hier, der Erfolg der Finnen bei PISA basiere auf Strenge statt auf modernen Methoden. Verwiesen wird auf eine Studie von Sahlgren mit dem schönen Titel „Real Finnish lessons“. Jedoch: Strenge ist eine Vereinfachung – schon die Summary der Studie führt einige historische, sozio-ökonomische und kulturelle Ursachen an, was darauf hindeutet, dass die Ursachen für den ersten Erfolg der Finnen bei PISA vielfältig(er) sind.
Jeder darf sich nun die Rosine picken, die ihm in den Kram passt. Na dann …