Archiv des Autors: d.weller

Sommerschule

Die gesamte letzte Woche war „Sommerschule“ auf dem Höhnisch. In Mathe. Von 8 bis 12. Ich bin da noch gespalten, was diese Idee angeht.

Einerseits ist eine Bleiche, bevor es „richtig los geht“, gerade in Mathe, nicht schädlich und hilft denen, die in diesem Fach beim Übergang in die Oberstufe sonst Probleme hätten. Auch brauchen ältere Kinder weniger Ferien als jüngere.

Andererseits öffnet dies eine Tür in Richtung Nachhilfe durch Lehrkräfte, die von einigen SuS fest in ihre Arbeitshaltung während des Jahres eingepreist werden wird. Dazu kommt, dass die SuS es hier ja wieder mit der ihnen vertrauten Schulsituation zu tun haben. Die gleichen Pauker, die gleichen Räume. Das könnte ein Stück der Motivation wegnehmen bzw. erleichtert den Rückfall in die im Unterricht schon gezeigte Haltung.

Mal sehen, was die Kolleg/innen berichten.

Netzplan

Nachdem nun die von mir betreuten Dienste von Karlchen runter sind, bin ich mal gespannt, wer diese Kiste übernimmt. Ich will Karlchen nur am Bein haben, wenn es dort dann auch so zugeht, wie ich mir das vorstelle – und das ist, wie am aktuellen Zustand der Maschine zu sehen ist, nicht das, was dort gebräuchlich ist.

Ich würde das Ding, so wie es sich gerade zeigt, schlicht wegwerfen und mit 18.04.1 LTS neu anfangen. Vor allem aber würde ich darauf bestehen, dass Datenschutz nicht nur Blabla für Sitzungen mit Ahnungslosen ist, sondern dass die dort werkelneden SuS lernen, welche Anforderungen (DSGVO, LDSG, BDSG, Absprachen mit SL und PR etc. pp) auf Seiten der Dokumentation und der institutionellen Einbindung dazu gehören.

Grabbelkischd

Im Sommer kommt „Mr Elektrisch“ in die Schule und mistet alle Geräte aus, die aus feuerpolizeilicher Sicht kritisch sind. Diese befinden sich aktuell im Aufenthaltsraum. Dazu gehören wilde Kaffeemaschinen, freilaufende Steckerleisten, beleuchtete Kindergloben, Ventilatoren, Wasserkocher und Leselampen. Aber vor allem auch: Gerätschaften aus der Physiksammlung!

Nachdem Janis und ich heute unserer Kneipe erfolgreich einen Tritt verpassen konnten, kamen wir an dem Stapel mit „Elektroschrott“ nicht vorbei. Zu viele Geräte können noch bespielt, zerlegt oder sonst sinnvoll in Bastelprojekten genutzt werden. Die Anfrage an die Physiker läuft.

Und die Kneipe läuft auch wieder:

Der Verdacht „Kernel knall auf AST“ war wohl der richtige. Mit einer dedizierten Grafikkarte flutscht sie wieder und sollte durchhalten, bis der Umzug der VMs auf ihren neuen Host am Ende der Ferien dann stattfindet.

Kneipe

Unsere „Kneipe“ zickt mit dem neuen 14.04er 3.13.0-155.205 Kernel rum. Jedes zweite mal wirft sie beim Booten schon eine Kernelpanic und wenn sie doch mal hochkommt, dann knallt Xorg (vermutlich ist es xorg) vor die Wand, die Kneipe friert ein und außer hart ausschalten hilft nix mehr.

Es könnte sich um ein Problem mit dem AST Treiber der Graka und dem Kernel handeln … oder um die RAM Chips, die faulig sind. Das Netz / Google geben da verschiedene Wege her, von denen mir keiner richtig gefällt. An fauliges RAM glaub ich nicht so wirklich, denn nach 6 Stunden memtest war noch kein Fehler zu sehen und außerdem läuft sie mit dem 3.13.0-153er Kernel ja stabil. Also wohl eher AST.

Ich seh da grad die folgenden Optionen

  1. Ich werf die GUI (aktuell ist da ein LXDE drauf) komplett runter und schau mal, ob sie ohne GUI stabil mit dem frischeren Kernel läuft. Wenn ja, dann kann man von dort evtl. auf 16.04 migrieren. Oder es bleiben lassen. Was auch immer.
  2. Ich upgrade mit GUI und 3.13.0-153er Kernel aus gebootet von 14.04 auf 16.04 und schau mal, wie der Kneipe die 4er Kernel in 16.04 gefallen. Wenn das allerdings schief geht, bleibt nur noch 3.
  3. Ich werf die Kneipe komplett weg und zieh auf den Dell um, der noch in meinem Keller liegt und den Job der Kneipe locker übernehmen könnte. Den mach ich gleich als 18.04. Mehr als VLAN und Bonding und VBox muss da nicht hin. Müsste also in übersichtlicher Zeit zu machen sein – vor allem aber, muss ich dazu nicht im Serverraum in der Schule hocken.
  4. Ich lass die Kneipe mit dem 3.13.0-153er laufen, bis Michael mehr RAM herschafft und wir die paar VMs komplett umziehen können. Die 3 VMs auf Kneipe brauchen zusammen rund 10GB. Also könnte man die VMWare-Kiste gleich auf 48GB aufstocken, zwei zusätzliche 4TB-Drives für ein RAID1 dazu stecken und hat wohl eine Zeit lang Ruhe (wenn Michael bezüglich der Stabilität von USB unter VMWare richtig liegt – ich hab da mit dem Wetterserver unter VMWare in der Vergangenheit nur negative Erfahrungen gesammelt).

… und da ich mir unsicher bin, hab ich mal Daniel angeschrieben, was der meint. Vermutlich kommt da ein knappes „4“ zurück.